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Belastungsmanagement zur Burnout-Prävention für Medienarbeiter

Die Steuerung unterschiedlicher Ansprüche der aktuellen Arbeitswelt stellt Journalisten und andere Medienarbeiter sowie die beauftragenden Organisationen vor vielschichtige Herausforderungen.

Die Arbeits- und Einkommensbedingungen verändern sich sowohl bei den angestellten als auch besonders bei freien (und festen freien) Medienarbeitern: extremer Termindruck und Marktanteilsdenken versus Qualitätsanspruch, Vermischung Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus, Boulevardisierung, neue Betätigungsfelder wie Multimedia, Onlineausgaben,  Blogs, zunehmende Konkurrenzdruck auch durch Leserreporter, hohe Identifikation mit den Berufsbildern versus finanzielle Unsicherheit, unsichere Zukunftsperspektiven, eingeschränkte Handlungsspielräume, neue AGBs, Informandenschutz usw.

Außerdem entsteht auch außerhalb der herausfordernden Beruftätigkeit durch die zunehmende Erwerbsarbeit sowie Zweit- und Drittjobs beider Partner ein hoher Abstimmungsbedarf, dessen Klärung durch rollentypische Verhaltensmuster erschwert wird. Überdies haben Frauen und Männer unterschiedliche Probleme mit der Balance von Beanspruchung und Erholung.

Ein unzulängliches Management der Anforderungen von Beruf, Familie, Freizeit und Gesundheit enthält insbesondere für die hoch motivierten Medienarbeiter beträchtliches Konflikt- und Krankheitspotential.

Als Zustand seelischer Erschöpfung, negativer Einstellung zur Arbeit und reduzierten Selbstwertgefühls ist das Burnout-Syndrom die Folge eines gestörten Gleichgewichts zwischen Arbeits- und Lebenssituation sowie eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Es beeinträchtigt  Arbeitsqualität, Arbeitszufriedenheit und Leistungsvermögen erheblich.

Gesundheitsförderung kann vorbeugen, indem die engagierten und hochgradig beanspruchten Medienarbeiter besser lernen, sich gesundheitsgerecht zu verhalten und, indem die Institutionen und Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der schwierigen Balance Beanspruchung-Erholung-Bedürfnisse unterstützen.

Unterschiedlichen Herausforderungen von Medienarbeitern werden insbesondere dann zu Belastungen, wenn sie nicht in Übereinstimmung mit den eigenen Lebenszielen und Werten stehen. Unsere Trainings anerkennen Herausforderungen, werten sie positiv und stärken durch Konzentrierung auf die persönlichen Lebensziele und Wertmaßstäbe die psychomentalen Ressourcen zur Bewältigung der beruflichen Herausforderungen.

Angebotsbeschreibung

Das Training ist - je nach Absprache mit dem Auftraggeber - ein Kompaktangebot für 8 bis 12 Medienarbeiter zum Belastungsmanagement (Burnout-Prävention) unter dem besonderen Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Die Kurse werden in der Regel in Doppelmoderation durchgeführt. Es wird mit Information, Reflexion, erlebnisfördernden Methoden, Entspannung und Bewegung ressourcenorientiert gearbeitet. Besonderen Wert legen wir auf den ausführlichen Transfer in den Berufs- und Lebensalltag. In Absprache mit den Auftraggebern führen die unterschiedlichen Probleme mit der Balance von Beanspruchung und Erholung bei Frauen und Männer zu individuellen Kursangeboten.

Ziel

Ziel ist ein effizientes Belastungsmanagement im Spannungsfeld von Leistungsmotivation im Beruf und familiären Herausforderungen zur Vermeidung von stressabhängigen Krankheiten und Burnout. Im Zentrum steht die Stärkung von Achtsamkeit, Motivation und Leistungsfähigkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit.

Wir sind zu erreichen

unter 040 / 500 49 207  und   kontakt(at)burnout-stop.de

Burnout-Stop
Ilona Wilhelms, Dipl. Ing., Dipl. Psych.
Weidenallee 2 B  -  20357 H a m b u r g