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Burnout-Prävention im Bereich Erziehen und Lehren

Die Steuerung unterschiedlicher Ansprüche der Lehr- und Lernbedingungen von Erziehern und Pädagogen stellt diese sowie die  Organisationen vor vielschichtige Herausforderungen.

Die Effizienzorientierung schreitet fort, die zeitliche Belastung nimmt zu, der  Erziehungsauftrag ist oft ungeklärt. Pädagogisches Personal  wird zu erheblichen Anpassungen hinsichtlich traditioneller Rollenmuster und Arbeitsformen gezwungen. Neben der Leistungssicherung haben Pädagogen und Erzieher angesichts gesellschaftlicher Veränderungen und unzulänglicher Erziehung durch Eltern und Patchwork-Familien erhebliche kompensatorische Erziehungsarbeit zu leisten, auf die sie in Regel nicht zureichend vorbereitet sind.

Zudem entsteht auch außerhalb der KITAS und des  kraftraubenden Unterrichts durch die zunehmende Berufstätigkeit beider Partner ein hoher Abstimmungsbedarf, dessen Klärung durch rollentypische Verhaltensmuster erschwert wird. Außerdem haben Frauen und Männer unterschiedliche Probleme mit der Balance von Beanspruchung und Erholung.

Ein unzulängliches Management der Anforderungen von Beruf, Familie, Freizeit, Gesundheit und Weiterbildung enthält insbesondere für das hoch motivierte Personal im pädagogischen Sektor beträchtliches Konflikt- und Krankheitspotential. Immer mehr Berufstätige, kommen angesichts von Herausforderungen, Belastungen, Leistungsdruck und Stress im Arbeits- und Lebensalltag an eigene Belastungsgrenzen. Bei vielen droht Burnout, ein Ausbrennen - oder etwas salopp ausgedrückt - der Akku ist leer! 
Als Zustand seelischer Erschöpfung, negativer Einstellung zur Arbeit und reduzierten Selbstwertgefühls ist das Burnout-Syndrom die Folge eines gestörten Gleichgewichts zwischen Arbeits- und Lebenssituation sowie eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Es beeinträchtigt Arbeitsqualität, Arbeitszufriedenheit und Leistungsvermögen erheblich. Dann sind Arbeitsqualität und Arbeitszufriedenheit erheblich beeinträchtigt, eine langwierige schwere Erkrankung droht.

Gesundheitsförderung kann vorbeugen, indem die engagierten und hochgradig motivierten Pädagogen lernen, sich gesundheitsgerechter zu verhalten und, indem die Leitungen und Behörden das Lehrpersonal bei der schwierigen Balance Beanspruchung-Erholung unterstützen.

Die unterschiedlichen Herausforderungen von Erziehern und Pädagogen werden insbesondere dann zu Belastungen, wenn sie nicht in Übereinstimmung mit den eigenen Lebenszielen und Werten stehen. Unsere Trainings anerkennen Herausforderungen, werten sie positiv und stärken durch Konzentrierung auf die persönlichen Lebensziele und Wertmaßstäbe die psychomentalen Ressourcen zur Bewältigung der beruflichen Herausforderungen.

Aber, Mitarbeiter und Institutionen können aktiv vor einem Burnout schützen. Hierzu gilt es, über Burnout zu informieren, spezielle Belastungen  und "Stolpersteine" im Alltag festzustellen („Was läuft unrund oder sogar schief?“), Hinweise auf ein effizientes Belastungsmanagement zu geben (z.B. Pausen- und Vertretungsregelung), Entspannung zu üben und insbesondere persönliche Ressourcen und Kraftquellen festzustellen sowie zu nutzen.

Angebotsbeschreibung

Das Training ist - je nach Absprache mit dem Auftraggeber - ein Kompaktangebot für 12 bis 14 Teilnehmer zur Burnout-Prävention. Mehrtägige Kurse werden in der Regel in Doppelmoderation durchgeführt. Es wird mit Information, Reflexion, erlebnisfördernden Methoden, Entspannung und Bewegung ressourcenorientiert gearbeitet. Besonderen Wert legen wir auf den ausführlichen Transfer in den Berufs- und Lebensalltag. In Absprache mit den Auftraggebern führen die unterschiedlichen Probleme mit der Balance von Beanspruchung und Erholung bei Frauen und Männern zu individuellen Kursangeboten.

Ziel

Ziel ist ein effizientes Belastungsmanagement im Spannungsfeld von pädagogischer  Verantwortung im Beruf und familiären Herausforderungen zur Vermeidung von stressabhängigen Krankheiten und Burnout. Im Zentrum steht die Stärkung von Achtsamkeit, Motivation und Leistungsfähigkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit.

Hinweis

Der DBB stellt einen aussagekräftigen Fragebogen zur Selbsteinschätzung für angehende Lehrer und anderes pädagogisches Personal zur Verfügung, der  - und dessen Online-Kurzauswertung - auch für praktizierende Pädagogen hilfreich ist: 

http://www.dbb.de/lehrerstudie/start_fit_einleitung.php

 

Wir sind zu erreichen

unter 040 / 500 49 207  und   kontakt(at)burnout-stop.de

Burnout-Stop
Ilona Wilhelms, Dipl. Ing., Dipl. Psych.
Weidenallee 2 B  -  20357 H a m b u r g